Alle Abwasserleitungen müssen dicht sein

Nach der neuen Norm DIN 1986-30 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke – Instandhaltung“ besteht grundsätzlich für Jedermann die Verpflichtung, seine Abwasseranlagen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik herzustellen, zu betreiben und zu unterhalten.

Wer ist zuständig?

Grundsätzlich ist der Grundstückseigentümer für den ordnungsgemäßen Zustand der Grundstücksentwässerungsanlage (GEA) verantwortlich. Ob der Grundstückseigentümer auch für den Grundstücksanschluss zuständig ist, regelt jede Kommune in ihrer Entwässerungssatzung.

Bundesweit gültige Gesetzliche Grundlagen

Nach dem Wasserhaushaltsgesetz §60 ist Abwasser so zu beseitigen, dass das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird. Abwasseranlagen müssen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) errichtet, betrieben und unterhalten werden.

Welche Leitungen müssen geprüft werden?

Bei undichten Grundleitungen werden Boden und Grundwasser durch austretendes Abwasser gefährdet (Exfiltration) oder die öffentliche Kanalisation und die Kläranlage werden durch eindringendes Grundwasser (Infiltration) überlastet. Gemäß DIN 1986-30, Abschnitt 10.1.1, müssen nicht alle Abwasserleitungen überprüft werden. Das Hauptaugenmerk liegt auf die im Erdreich verlegten Schmutz- und Mischwasserleitungen. Regenwassergrundleitungen sind aber nicht grundsätzlich von der Prüfpflicht befreit. Wird beispielsweise behandlungsbedürftiges Niederschlagswasser abgeleitet, muss geprüft werden.

Feuchter Keller wegen undichtem Abwasserrohr

Auch ein undichtes Rohr kann die Ursache eines Feuchtigkeitsschadens sein. Was sich zunächst schlimm anhört, muss gar nicht so kostspielig sein, insbesondere dann, wenn keine Wände aufgestemmt werden müssen, um den Schaden zu beseitigen. Solche Defekte sind dann in der Regel schnell mit dem Kurzliner Verfahren beseitigt. Ernster wird es, wenn die Ursache für den feuchten Keller darin begründet liegt, dass Nässe von außen eindringt, eine defekte Drainage oder eine Regenwassergrundleitung kann hierfür die Ursache sein. Wie es unsere Erfahrung zeigt werden feuchte Kellerwände oft voreilig Saniert ohne den eigentlichen Grund des Schadens überhaupt zu kennen. Das Ergebnis ist, das Wasser drückt sich dann oftmals an einer anderen, unsanierten Stelle, erneut in den Keller.

Analyse der Ursache

Um doppelte Kosten durch die Auswahl eines falschen Sanierungsverfahrens zu vermeiden ist deshalb Zunächst ist eine genaue Analyse der Ursache erforderlich, erst dann sollte mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten begonnen werden. 

Was ist defekt

Der größte Anteil der Schäden befindet sich im Verbindungsbereich der Rohre. Muffenversatz, Scherbenbildung, Rohrbruch, Wurzeleinwuchs oder starke Urinsteinablagerungen haben zur Folge, dass Austretendes Schmutzwasser zu einer Verseuchung des Erdreichs und des Grundwassers führt. Außerdem wird bei permanent austretendem Wasser das Erdreich unterhalb der Abwasserleitung ausgespült was dann in der Folge zu einem Bruch der Leitung führen kann. Bisher gab es nur die Möglichkeit, die defekte Leitung konventionell durch ausgraben oder aufstemmen von Wänden- und Fußböden zu erneuern. Dadurch entstehen hohe Kosten und erhebliche Belastungen durch die damit verbundenen Bauarbeiten.

Das muss nicht mehr sein!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit durch unsere, aufeinander abgestimmten Verfahren die Kosten stark zu senken. Die Belastung der Bewohner durch langwierige Bauarbeiten entfällt ganz und das Rohrsystem ist sofort wieder benutzbar.

Die Reinigung vor der Sanierung

Durch den Einsatz von unserem leistungsfähigen Fräs Strahl-Verfahren sind wir in der Lage selbst Beton- oder starke Urinsteinablagerungen und extremen Wurzelwuchs zu beseitigen. Das ist in vielen Fällen die Grundlage, um weitere Sanierungsverfahren überhaupt zu ermöglichen.

Rohr- und Kanal - Sanierungsverfahren

Wenn in einem weitgehend unbeschädigten Rohr nur wenige punktuelle Schäden vorhanden sind, können diese besonders kostengünstig und schnell durch unsere Kurzliner - Sanierungsverfahren instandgesetzt werden. Bei diesem Verfahren wird ein Kurzliner mit Reaktionsharz getränkt und mit Hilfe eines aufblasbaren Gummipackers an die Schadstelle gebracht (siehe Video Kurzliner Sanierung so geht es).

Und was können Wir für Sie tun?

Zu Fragen der Anwendung, der Technik und des effektiven Einsatzes stehen wir gerne telefonisch zur Verfügung oder senden Sie uns Ihre E-Mail.